29. Juni 2026 · Johannes Schaffer

foodloop: Wie ein Agent 130 Restaurants akquisiert hat

foodloop begann als Experiment. Können wir ein komplettes Geschäftsmodell auf KI-Agenten aufbauen?

Die Idee: Restaurants eine Plattform anzubieten, die ihre Lieferprozesse optimiert. Der Haken: Kein Mensch im Vertrieb.

Ich habe einen Agenten gebaut, der:

  1. Restaurants in einer Region recherchiert (Google Maps, Gelbe Seiten, Bewertungsportale)
  2. Kontaktdaten extrahiert und in der Pipeline speichert
  3. Eine personalisierte Email an den Inhaber schreibt (mit Bezug auf die Bewertungen des Restaurants)
  4. Nachfasst, bis eine Antwort kommt
  5. Bei Interesse: Demo-Termin koordiniert

In 4 Monaten hatte der Agent 130 Restaurants in der Pipeline. 23 davon sind aktive Kunden. Der gesamte Vertriebsprozess lief ohne einen einzigen menschlichen Call (außer der Demo).

Der Agent hat gelernt: Manche Restaurants reagieren besser auf kurze, direkte Emails. Manche brauchen eine ausführliche Erklärung. Manche wollen Freitags angeschrieben werden, nicht Montags.

Das ist der entscheidende Vorteil von KI-Agenten: Sie lernen. Sie optimieren. Sie werden besser — ohne dass du einen Manager brauchst, der das steuert.

foodloop Erfolgsgeschichte Case Study
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